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Forschungsanbahnung in Argentinien
Prof. Dr. Gabriele Fischer und Antonia Rode tauschten sich mit internationalen Kolleg:innen über Kämpfe um das Erinnern an Todesopfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt aus.
18/10/2026
Kämpfe um das Erinnern an Todesopfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt werden permanent konflikthaft ausgehandelt. Sie sind inhärent politisch. Diese Erkenntnisse konnte die Forschung des ForGeRex-Teilprojekts (un)doing memory und Rechtsextremismus in Bayern von Prof. Dr. Gabriele Fischer und Antonia Rode bereits zeigen. In diesem Sommer waren sie auf einer internationalen Konferenz in Buenos Aires, Argentinien und konnten ihren Blick für ihre Forschung über Bayern bzw. Deutschland hinaus richten.
Das Forscherinnenteam stellte auf der Konferenz unter dem Thema Memory and Democracy diese Erkenntnisse zur Diskussion. Zu einer Frage kehrten sie dabei immer wieder zurück: Kann anhand des gesellschaftlichen und institutionellen Umgangs mit diesen Kämpfen die Demokratiefähigkeit der jeweiligen Gesellschaften bemessen werden?
Die Konferenz bot außerdem die Möglichkeit Einblicke in Kämpfe ähnlicher Art in anderen Ländern zu gewinnen, insbesondere jener in Lateinamerika. Im Kontext von Militärdiktaturen und gegenwärtigen Menschenrechtsbewegungen in Lateinamerika ergaben sich spannende Diskussionen über die Rolle von zivilgesellschaftlichem Erinnerungsprotest.
Nähere Einblicke in die Konferenz, mögliche internationale Forschungsverknüpfungen sowie tolle bildliche Eindrücke lesen Sie jetzt im offiziellen Nachbericht auf der Website von ForGeRex!
Der Bayerische Forschungsverbund für Gegenwartsanalysen, Erinnerungspraxis und Gegenstrategien zum Rechtsextremismus (ForGeRex) erforscht interdisziplinär Erscheinungsformen, Ideologien und Strategien extrem rechter Akteur:innen in Bayern auf der einen und wirksame Gegenstrategien auf der anderen Seite. Mehr Informationen zum Forschungsverbund gibt es auf der Website des ForGeRex